über mich
Hallo, ich bin Sergei Fink – Hundetrainer aus Leidenschaft.
Meine Hündin Motte habe ich aus einem Tierheim in Hannover adoptiert. Schon in meiner Kindheit und Jugend hatte ich immer wieder Kontakt zu Hunden und ging häufig mit ihnen Gassi. Trotzdem war es etwas ganz anderes, als im Jahr 2019 endlich mein grosser Traum vom eigenen Hund wahr wurde.
Motte ist ein kraftvoller Hund aus dem Tierschutz, der wenig sozialisiert wurde und kaum Umweltreize kannte. Die Realität war weit entfernt von der romantischen Vorstellung, die ich zuvor hatte und zu Beginn war ich ehrlich gesagt überfordert.
Zum Glück war meine damalige Chefin nebenberuflich Hundetrainerin. Durch sie durfte ich unglaublich viel lernen und bin Schritt für Schritt in diese Rolle hineingewachsen. Mit Geduld, konsequentem Training und echter Verbindung wurden Motte und ich ein unzertrennliches Team.
Auf diesem Weg habe ich meine Leidenschaft entdeckt und mir wurde klar, dass ich Hundetraining zu meinem Beruf machen möchte.
Aktuell befinde ich mich in der Ausbildung zum lizenzierten Hundetrainer, die ich Ende 2026 abschliessen werde.
Nach erfolgreichem Abschluss werde ich zusätzlich den obligatorischen Hundekurs sowie den Welpenkurs anbieten.
Mein Ziel ist es, Hundehaltern genau das mitzugeben, was mir selbst so viel weitergeholfen hat: Verständnis, Klarheit und Vertrauen damit aus zwei Individuen ein starkes Team wird.
vision
Ich möchte zeigen, dass Hundetraining
nicht Kampf, Kontrolle oder Druck bedeutet, sondern Zusammenarbeit und Vertrauen.
Meine Vision ist eine Welt, in der Hundehalter ihren Hund als Individuum sehen, seinen
Antrieb verstehen und seine Energie
sinnvoll nutzen — statt gegen sie zu arbeiten.
Ein Team, das gemeinsam wächst, ist
stärker als jede Technik.
trainingsphilosophie
Für mich steht immer die Beziehung zwischen Mensch und Hund im Mittelpunkt. Ein Hund soll nicht einfach funktionieren, er soll verstanden werden. Jedes Verhalten hat einen Grund, und genau dort setze ich an.
Ich arbeite ruhig, fair und transparent. Ohne Druck, ohne Strafen, ohne Zwang. Stattdessen mit Geduld, klarer Kommunikation und realistischen Zielen. Hunde lernen am besten, wenn sie Sicherheit und Vertrauen spüren, nicht durch Angst oder Überforderung.
Antrieb als Motor fürs Lernen
Jeder Hund bringt individuelle Bedürfnisse, Instinkte und inneren Antrieb mit also die Motivation oder Triebenergie, die sein Verhalten steuert. Viele Herausforderungen entstehen nicht, weil ein Hund «stur» oder «schwierig» ist, sondern weil sein natürlicher Antrieb nicht gesehen oder sinnvoll genutzt wird.
Statt ihn zu unterdrücken, zeige ich dir, wie du die natürliche Motivation / Antriebskraft deines Hundes gezielt einsetzen kannst egal ob Jagdtrieb, Spieltrieb, Beutetrieb oder Arbeitsfreude.
Antrieb ist keine Schwäche sondern Energie, die wir in erfolgreiche Trainingsprozesse lenken können.
Mit der richtigen Methode wird aus Überforderung Fokus, aus Frust Motivation und aus Chaos echtes Lernverhalten.
Mein Ziel ist, dass du deinen Hund nicht nur führst, sondern wirklich verstehst und seinen Antrieb als Stärke nutzt, statt ihn zu bekämpfen.
So entsteht echtes Teamwork und nachhaltiger Trainingserfolg.
Was bedeutet Antrieb - und warum ist er so wichtig im Hundetraining?
Der Antrieb eines Hundes beschreibt die innere Energie oder Motivation, die sein Verhalten steuert. Jeder Hund hat bestimmte Bedürfnisse und Instinkte, die ihn antreiben zum Beispiel zu rennen, zu jagen, zu suchen, zu arbeiten, zu spielen oder zu schützen.
Antrieb ist völlig natürlich und nichts Negatives. Probleme entstehen meistens dann, wenn diese Energie keinen passenden Kanal bekommt oder falsch verstanden wird. Ein Hund, der „nicht hört“, ist selten stur – oft weiss er einfach nicht, wohin mit seiner Kraft und Motivation.
Wenn wir lernen, den Antrieb eines Hundes richtig zu nutzen, entsteht echter Fortschritt:
- Motivation ersetzt Druck
- Fokus statt Überreagieren
- Kooperation statt Konflikt
- Lernfreude statt Frust
Beim Training geht es also nicht darum, Antrieb zu unterdrücken, sondern ihn sinnvoll zu lenken.
So können wir Verhalten verändern, gute Gewohnheiten aufbauen und Trainingserfolge nachhaltig sichern.
Ein Hund, dessen innerer Antrieb gesehen und verstanden wird, kann sein volles Potenzial entfalten — gemeinsam mit seinem Menschen.
meine motivation
Meine Motivation entstand aus meiner eigenen Erfahrung mit meiner Hündin Motte. Ich weiss, wie es sich anfühlt, überfordert zu sein, unsicher zu werden und sich zu wünschen, dass jemand zeigt, wie es besser geht.
Heute möchte ich genau das weitergeben:
Menschen unterstützen, ihren Hund zu verstehen und gemeinsam Erfolge zu erleben — mit Geduld, Klarheit und echter Verbindung.